Die meisten Agenturen zeigen nur das fertige Ergebnis. Den Weg dahin, die Umwege, die Fehler, behält man für sich. Wir machen es anders. Wir bauen Briefr öffentlich auf und zeigen jede Woche, woran wir arbeiten, was klappt und was nicht. Das nennt sich Build in Public, und es ist die beste Entscheidung, die wir am Anfang getroffen haben. Auch wenn sie unbequem ist.
Warum überhaupt öffentlich?
Eine Marketing-Firma, die ihre eigene Marke nicht baut, ist wie ein Koch, der zu Hause Tiefkühlpizza isst. Wenn wir Kunden raten, sichtbar zu sein, ehrlich zu kommunizieren und dranzubleiben, dann müssen wir das zuerst selbst vorleben. Unser Journal, unser Auftritt, dieser Beitrag: Das ist nicht nur Inhalt, das ist der Beweis.
Was es uns bringt
- Vertrauen, bevor wir reden. Wer unsere Arbeit über Monate mitliest, kommt nicht mehr als kalter Lead ins Gespräch, sondern weiß schon, wie wir ticken.
- Schärfe im eigenen Denken. Etwas öffentlich zu erklären zwingt dich, es erst selbst sauber zu verstehen.
- Bessere Bewerbungen. Leute, die zu uns wollen, kennen unsere Haltung schon. Das macht jedes Gespräch einfacher.
Wer den Weg zeigt, muss das Ergebnis nicht behaupten. Man sieht es.
Und was es kostet
Ehrlich sein heißt auch, die Kehrseite zu nennen. Build in Public ist nicht gratis.
- Zeit. Ein guter Beitrag, ein ehrliches Update, ein sauberes Video: Das ist echte Arbeit neben der Kundenarbeit, und sie ist nie „fertig".
- Angreifbarkeit. Wer Zahlen und Fehler zeigt, kann auch dafür kritisiert werden. Das muss man aushalten.
- Disziplin. Öffentlich anzufangen ist leicht. Es zwei Jahre durchzuhalten, auch wenn niemand klatscht, ist das eigentlich Schwere.
Wie unsicher das am Anfang war, haben wir in unserem ersten halben Jahr aufgeschrieben, inklusive der Dinge, die nicht funktioniert haben.
Es kostet mehr, als man denkt. Und es lohnt sich trotzdem.
Niemand sollte Build in Public machen, weil es gerade ein Trend ist. Aber wenn du langfristig eine Marke baust, ist Offenheit der schnellste Weg zu Vertrauen. Wir würden es jederzeit wieder so machen, nur früher konsequenter.
Was das für dich heißt
Du musst nicht alles offenlegen, um davon zu profitieren. Schon kleine Schritte wirken: Ein ehrlicher Einblick statt Werbesprech, ein Learning geteilt statt für sich behalten, ein Gesicht statt eines Logos. Genau dabei helfen wir, wenn wir über Markenaufbau und Sichtbarkeit sprechen. Und falls du noch zweifelst, ob „eine Marke" mehr ist als ein schönes Logo: hier steht, was eine Marke wirklich ausmacht.

Schreibt darüber, wie kleine und mittlere Unternehmen aus ihrer Firma eine Marke machen. Ohne Buzzword-Bingo.
Erstgespräch mit Ralf →Weiterführend
- Zum Konzept Build in Public: die Community rund um Indie Hackers hat den offenen Aufbau von Firmen populär gemacht.
- Unsere ehrliche Zwischenbilanz: Unser erstes halbes Jahr: Zahlen, Fehler, Learnings.


